... schon jetzt die Besinnung. Da wird geschubst, gestoßen, geflucht, gegrabscht. "Das ist aber m e i n s." Gibt's das nächste halbe Jahr nix mehr zu essen?
Es werden ruhige Tage werden, ich freue mich sehr darauf. Im Rahmen meiner Ausbildung kristallisiert sich tatsächlich der Schwerpunkt "Bindegewebe" heraus. Ich glaub, das wird mein Steckenpferd. Ich lerne zwar viel, aber von dem, was ich lerne, picke ich mir das, was mir selbst gut tut, heraus. Ist'ne gute Schule, die Anwendungen an sich selbst auszuprobieren, in diese einzelnen Prozesse mit dem eigenen Körper reinzugehen, um dann festzustellen, wie der eigenen Körper darauf reagiert. Wie fühlt es sich an, diese Reaktion? Ist er damit einverstanden? Oder geht er auf Widerstand? Seit einigen Wochen gibt es für mich einen unglaublichen door opener: Yin Yoga. Ich sitze am Schreibtisch, zeichne mir die Faszienketten des menschlichen Körpers auf, auf die nächste Folie zeichne ich die Meridiane, auf die dritte Folie die Energielinien der Thailändischen Massage. Danach lege ich sie alle übereinander. Und?, was stelle ich fest? Genau. Im Grunde meinen alle dasselbe. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß das Bindegewebe des menschlichen Körpers die Matrix dessen ist. Wie gehe ich also mit dieser, meiner Matrix um? Bemerke ich sie überhaupt?, weiß ich um ihre Prinzipien? Nachwie vor sind die Funktionen, Reaktionen und körperbezogenen Abläufe des Bindegewebes nicht sehr erforscht. Das Bindegewebe ist ein Stiefkind der Wissenschaft. Es ist halt da. Ja, und es hält! Aber was hält es, und wie tut es das? Wie kann ich die Geschmeidigkeit des Bindegewebes so verbessern, daß diese Faszienketten wieder reibungslos ineinander greifen können?
Yin und Yang. Einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte. Yang ist ein Urprinzip, welches mit Bewegung Energie und Kraft erzeugt. Diese Energie und Kraft bauen auf, beispielsweise die Muskeln, oder sie verbessern die Gelenkfunktion an sich, stärken die Beweglichkeit von Sehnen und Bänder. Ich spreche jetzt vom Hatha Yoga, welches eher muskel- und gelenkorientiert im Körper arbeitet. Diese einzelnen Bewegungen der Körperhaltungen im Hatha Yoga kommen aber irgendwann an ihr Ende, sie werden also ruhig. Was passiert denn da in diesem Augenblick im Körper? Die Energie, die in diesem Moment entsteht, ist Yin. Aber sie kann nicht ins Fließen kommen, weil sie keine Zeit hat, weich und nachgiebig zu werden, um so in die tiefen Schichten gelangen zu können, weil die nächste Bewegungssequenz der nächsten Übung schon wieder eingeleitet wird. Man verstehe mich richtig, Hatha Yoga und auch andere Yoga-Arten sind gut, aber es braucht einen Ausgleich, eben Yin und Yang. Im Prinzip ist es das, was ich vor einiger Zeit schon schrieb. Bevor man einen Muskel entspannen will, braucht die Faszie die Entspannung.... das gilt auch für den Muskelaufbau. Bevor man den Muskel aufbauen will, muß man der Faszie, die den Muskel umgibt, die Möglichkeit schaffen, sich dehnen zu können, damit sie das vermehrte Muskelvolumen aufnehmen kann, sonst wundert man sich, daß man trainiert, und trainiert... aber die Muskeln anscheinend nicht mehr wachsen wollen. Es gibt menschliche Körper, die durch Muskelaufbau sehr trainiert aussehen, aber wenn man diese Körper auf der Straße gehen sieht, könnte man denken, daß diese Körper vor Kraft eben kaum gehen können. Es fehlt die innere Geschmeidigkeit.... alles sitzt unnachgiebig fixiert an Ort und Stelle, was man eindeutig am Bewegungsablauf sehen kann.
Wenn jemand wissen möchte, wie Yin Yoga funktioniert... bitte selbst mal googeln. :-) Ich werde später noch einmal darüber schreiben, wenn ich in ca. vier Monaten die ersten Abschnitte meiner Ausbildung abgeschlossen haben werde. Womit ich nicht gerechnet habe, was aber jetzt im Prozess an sich entstanden ist, daß mir neben dem Thai Yoga auch noch Yin Yoga begegnet... und, die thailändische Massage. Ich habe in den letzten Monaten einige Methoden, den menschlichen Körper zu massieren, erlernt. Das Prinzip der thailändischen Massage ist das einzige Prinzip, welches ich für mich wirklich vertreten kann, denn es ist die einzige Methode, die in übertragenem Sinne direkt an den Faszienketten arbeitet, und mit ihnen. Hinzu kommt, daß einige Übungen aus dem Thai-Yoga und dem Yin Yoga, die man ja sonst in der Übung selbst ausführt, während der Thai-Massage passiv angewendet werden. Im Yin Yoga geht es darum, den Körper im Bereich der Wirbelsäule zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule und im Bereich des Beckens und der Hüfte, zu öffnen... was tatsächlich funktioniert. Man stelle sich im Bereich mittig der Lendenwirbelsäule mal zwei diagonal verschränkte Spiralen vor (wie ein X), die ihren Kreuzungspunkt genau in der Mitte der Lendenwirbelsäule haben.... und dann ziehe man mal an den Enden.
In diesem Sinne... wünsche ich eine auf allen Ebenen geschmeidige Zeit... dem Körper die Ruhe und die Möglichkeit geben, mal für eine Zeit seinen Widerstand aufgeben zu wollen. Vielleicht will er das ja dann auch länger? Tun?
Es werden ruhige Tage werden, ich freue mich sehr darauf. Im Rahmen meiner Ausbildung kristallisiert sich tatsächlich der Schwerpunkt "Bindegewebe" heraus. Ich glaub, das wird mein Steckenpferd. Ich lerne zwar viel, aber von dem, was ich lerne, picke ich mir das, was mir selbst gut tut, heraus. Ist'ne gute Schule, die Anwendungen an sich selbst auszuprobieren, in diese einzelnen Prozesse mit dem eigenen Körper reinzugehen, um dann festzustellen, wie der eigenen Körper darauf reagiert. Wie fühlt es sich an, diese Reaktion? Ist er damit einverstanden? Oder geht er auf Widerstand? Seit einigen Wochen gibt es für mich einen unglaublichen door opener: Yin Yoga. Ich sitze am Schreibtisch, zeichne mir die Faszienketten des menschlichen Körpers auf, auf die nächste Folie zeichne ich die Meridiane, auf die dritte Folie die Energielinien der Thailändischen Massage. Danach lege ich sie alle übereinander. Und?, was stelle ich fest? Genau. Im Grunde meinen alle dasselbe. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß das Bindegewebe des menschlichen Körpers die Matrix dessen ist. Wie gehe ich also mit dieser, meiner Matrix um? Bemerke ich sie überhaupt?, weiß ich um ihre Prinzipien? Nachwie vor sind die Funktionen, Reaktionen und körperbezogenen Abläufe des Bindegewebes nicht sehr erforscht. Das Bindegewebe ist ein Stiefkind der Wissenschaft. Es ist halt da. Ja, und es hält! Aber was hält es, und wie tut es das? Wie kann ich die Geschmeidigkeit des Bindegewebes so verbessern, daß diese Faszienketten wieder reibungslos ineinander greifen können?
Yin und Yang. Einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte. Yang ist ein Urprinzip, welches mit Bewegung Energie und Kraft erzeugt. Diese Energie und Kraft bauen auf, beispielsweise die Muskeln, oder sie verbessern die Gelenkfunktion an sich, stärken die Beweglichkeit von Sehnen und Bänder. Ich spreche jetzt vom Hatha Yoga, welches eher muskel- und gelenkorientiert im Körper arbeitet. Diese einzelnen Bewegungen der Körperhaltungen im Hatha Yoga kommen aber irgendwann an ihr Ende, sie werden also ruhig. Was passiert denn da in diesem Augenblick im Körper? Die Energie, die in diesem Moment entsteht, ist Yin. Aber sie kann nicht ins Fließen kommen, weil sie keine Zeit hat, weich und nachgiebig zu werden, um so in die tiefen Schichten gelangen zu können, weil die nächste Bewegungssequenz der nächsten Übung schon wieder eingeleitet wird. Man verstehe mich richtig, Hatha Yoga und auch andere Yoga-Arten sind gut, aber es braucht einen Ausgleich, eben Yin und Yang. Im Prinzip ist es das, was ich vor einiger Zeit schon schrieb. Bevor man einen Muskel entspannen will, braucht die Faszie die Entspannung.... das gilt auch für den Muskelaufbau. Bevor man den Muskel aufbauen will, muß man der Faszie, die den Muskel umgibt, die Möglichkeit schaffen, sich dehnen zu können, damit sie das vermehrte Muskelvolumen aufnehmen kann, sonst wundert man sich, daß man trainiert, und trainiert... aber die Muskeln anscheinend nicht mehr wachsen wollen. Es gibt menschliche Körper, die durch Muskelaufbau sehr trainiert aussehen, aber wenn man diese Körper auf der Straße gehen sieht, könnte man denken, daß diese Körper vor Kraft eben kaum gehen können. Es fehlt die innere Geschmeidigkeit.... alles sitzt unnachgiebig fixiert an Ort und Stelle, was man eindeutig am Bewegungsablauf sehen kann.
Wenn jemand wissen möchte, wie Yin Yoga funktioniert... bitte selbst mal googeln. :-) Ich werde später noch einmal darüber schreiben, wenn ich in ca. vier Monaten die ersten Abschnitte meiner Ausbildung abgeschlossen haben werde. Womit ich nicht gerechnet habe, was aber jetzt im Prozess an sich entstanden ist, daß mir neben dem Thai Yoga auch noch Yin Yoga begegnet... und, die thailändische Massage. Ich habe in den letzten Monaten einige Methoden, den menschlichen Körper zu massieren, erlernt. Das Prinzip der thailändischen Massage ist das einzige Prinzip, welches ich für mich wirklich vertreten kann, denn es ist die einzige Methode, die in übertragenem Sinne direkt an den Faszienketten arbeitet, und mit ihnen. Hinzu kommt, daß einige Übungen aus dem Thai-Yoga und dem Yin Yoga, die man ja sonst in der Übung selbst ausführt, während der Thai-Massage passiv angewendet werden. Im Yin Yoga geht es darum, den Körper im Bereich der Wirbelsäule zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule und im Bereich des Beckens und der Hüfte, zu öffnen... was tatsächlich funktioniert. Man stelle sich im Bereich mittig der Lendenwirbelsäule mal zwei diagonal verschränkte Spiralen vor (wie ein X), die ihren Kreuzungspunkt genau in der Mitte der Lendenwirbelsäule haben.... und dann ziehe man mal an den Enden.
In diesem Sinne... wünsche ich eine auf allen Ebenen geschmeidige Zeit... dem Körper die Ruhe und die Möglichkeit geben, mal für eine Zeit seinen Widerstand aufgeben zu wollen. Vielleicht will er das ja dann auch länger? Tun?
Oh danke für die guten Wünsche. Dann wollen wir unserem Körper mal was Gutes gönnen und zur Erholung überschreiten :-)
AntwortenLöschenIch wünsche Dir ein friedliches Weihnachtsfest und geruhsame Feiertage.
Komme gut in ein gesundes neues Jahr.
Herzliche Grüße von Kerstin.
den Widerstand aufgeben. Das ist ein schöner Wunsch.
AntwortenLöschenIch mache nur gerade die blöde Erfahrung, dass der Widerstand den man aufgegeben hat, an einer anderen Stelle wieder auftaucht. Da muss ich wohl noch weiter üben.
Dir wünsche ich friedliche und glückliche Weihnachten! Ganz widerstandslos!
@Kerstin
AntwortenLöschenVielen Dank für Deine guten Wünsche. Zur Erholung über:schreiten... hi,hi,hi.... gute Formulierung! In diesem Sinne: Alles Gute für Dich, und Deine Familie, Kerstin.
@Frau Weberin
AntwortenLöschen... dann hat man den Widerstand zwar auf einem Teil seiner Strecke entdeckt, aber nicht seinen Ursprung, sprich, den Ort, wo die Ursache hockt, und sich die Hände reibt und grinst. Egal auf welcher Ebene... Widerstand bildet mit seiner Strecke immer eine Kette, die von ihrem Beginn bis zu ihrem Ende durchgängig wirkt. Manchmal, da weiß man noch nicht, wo das Ende eigentlich sitzt, weil man es überhaupt nicht mit seinem Anfang in Verbindung bringt. Oder aber, es tut nur immerzu das Ende weh, somit will man vor lauter Schmerz garnicht herausfinden, wo sein Ursprung sitzt. Ich spreche immer noch von der körperlichen Ebene, die man gut auf die feinstoffliche übertragen kann, weil sie dort wirkt. :-)
Es dauert seine Zeit, aber mit der Zeit wird der nachgiebigere Teil der Strecke immer länger. Ein wenig Übung braucht es. Ja. :-)
Alles nur erdenklich Gute!