In einer Art zustandslosem Zustand....

.... in der Versenkung bleiben. Atmen. Einen Kerzenständer anzusehen und nicht zu denken, daß es ein Kerzenständer ist, kann ganz schön schwer sein. "Was siehst du?" "Keinen Kerzenständer." "Doch es ist doch einer...." "Ja, so wie die Erde die Erde ist." "Ja, aber was wäre, wenn wir sie Erbse genannt hätten?" "Dann wäre die Erde heute eine Erbse." "Und die Erbse?" "Vielleicht eine Birne?" "So groß?" "Nein so klein wie eine Erbse." "Aber sie wäre dann doch garkeine Erbse...."

Das reine Ansehen eines Gegenstandes macht meinen Schädel ziemlich wach, weil ich feststelle, daß selbst das, was ich meinen Geist nenne, ein Produkt meiner Vergangenheit ist... weil das, was ich denke, immer auf den Erfahrungen der Vergangenheit beruht. Ich registriere, wie mein Geist beginnt hin- und her zu wandern. Von der Aktivität der begrifflich zuordnenden Betrachtung der Definition zu der Betrachtung ohne Begrifflichkeit und Attribution... ich merke genau, an welchem der beiden Pole mein Schädel wirklich zur Ruhe kommt. An diesem Punkt entsteht so etwas wie eine ganz eigene, neue Möglichkeit, mich zu konzentrieren. Diese Konzentration hat andere Eigenschaften... sie ist so frei von allem, es fühlt sich so an, wie das Nichtvorhandensein von Etwas.

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