Phansagan...

... heißt Regenzeit. Regen.... sich regen, aufregen, anregen, abregen, oder Regen:eration. Worauf ich adj. in der Übersetzung "abregen" die Begrifflichkeit "sau" finde, und grinse. Die Silbe "sau" steht in der thailändischen Sprache für sich abregen, schläfrig, faul, träge, beruhigen, ruhig werden. Ungeachtet dessen trommeln die Regenfüße weiter stoisch auf das Blech. Egal wie ich es betrachte... seit 5000 Jahren findet man in den vedischen Schriften immer wieder den Hinweis, daß der Körper eine Projektion seines Bewußtseins ist. Meine Beobachtung der körperlichen Haltung einer Kollegin am Schreibtisch, die inzwischen über Schmerzen der Halswirbelsäule, der rechten Schulter und des rechten Armes klagt, sich deshalb immer leicht schief hält, somit zum Bildnis ihrer eigenen Klage wird, sagt mir, daß diese Formulierung den Kern trifft. Die Wissenschaft nennt das heute Neuro-Psycho-Immunologie. Also stell ich mich mal der Wissenschaft, und frage mich, wie ich diesen Regentag für mich bewerte, und wie diese eigene Bewertung auf mich wirkt.

"Hellgrau in Dunkelgrau..."
"Scheißwetter..."
"Da kriegt man ja'nen Depri..."
"Booaahhhh ich will nich raus..."
"Da geht ja garnix."

... oder 

"Ich setz mich einfach ans Fenster, und höre dem Regen zu."
"Schön, endlich mal Zeit für die Zeit"
"Oh, guck mal, da ist ein Licht hinter dem Regen.."
"Ich fahr jetzt zum Sport, danach in die Sauna, und noch 15 Minuten auf die Sonnenbank..."
"... voher ruf ich U. an, und sage ihr, daß es heute Abend Scampi mit viel Knoblauch geben wird."

Bewegung, Wärme, Licht. Und abends ein gutes Essen. Also... wird dieser Tag ein schöner Tag. Er wird mir gut tun, weil ich gut zu mir sein werde.

... ich weiß, ist'ne Binnenweisheit... aus gutem Grund schreib ich jetzt nicht Binsenweisheit....

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